Angaben der Flugzeit

Konfigurationsbeispiel

HD6-1000, IP54 geschützt, 2-Achs-Gimbal

Kamera Sony Alpha 6000

mit schnellstem Hybrid-Autofokus, 24 Megapixel Auflösung

Flugzeit 25 Minuten mit Failsafe-Restkapazität

(Return to Home aus ca. 150m im Sichtflug)

Die Flugzeit von Industriedrohnen bemisst sich dabei nicht aus dem Verhältnis von Eigengewicht und Zuladung, obwohl dies häufig angegeben wird. Diese Angaben sind zur Bemessung der Leistungsdauer des Gerätes jedoch wenig aussagekräftig. Relevant ist vielmehr das Verhältnis des Gewichts, seiner  Energieversorgung und der zu versorgenden Einheiten wie Motoren, Steuerung und Nutzlast. Zudem ist der Energieverbrauch abhängig von externen Bedingungen wie den Wind- und Wetterverhältnissen, der Flughöhe und dem Aufwand an Energie zur Erhaltung der Stabilität des UAS.

Je nach Anwendung und äußeren Bedingungen sind diese Leistungen äußerst unterschiedlich. Der Flug von Wegpunkt zu Wegpunkt mit Manövern zum Halten und Weiterfliegen verbraucht relativ viel Energie, während ein Kreisen des UAS in niedriger Höhe ohne Wind wenig Leistung verlangt. Qualität, Alter und Zustand der Flug-Akkus können einen erheblichen Leistungsunterschied ausmachen. Mithin kann man sich die Flugzeit einer Drohne eher als elastischen Faktor vorstellen, der von verschiedenen Bedingungen stark beeinflusst wird, die miteinander interagieren.

Dadurch entsteht das Problem der Nichtvergleichbarkeit von Flugzeiten. Einer ähnlichen Problematik wird bei Fahrzeugen durch die Präzisierung „innerorts“, „außerorts“ sowie „kombiniert“ begegnet. Anders als in der Automobilindustrie hat sich noch kein Standard etabliert, der die Leistungsfähigkeit des unbemannten Fluggeräts im Verhältnis zu Zeit objektiv vergleichbar bemisst.

Da die Multicopter von exabotix jeweils individuell kombiniert werden, gibt exabotix den elastischen Rahmen der Flugzeit an.